Spezifikationen

Die Spezifikation beschreibt den Ablauf der Prüfung. Ihr Name muss in der Projektdatei eindeutig sein. Die Angabe in den Felder Spezifikation und Ausgabe können auf ein entsprechendes Dokument verweisen. Der gesamte Prüfablauf kann durch die Zahl der Wiederholungen und/oder durch die maximale Dauer der Prüfung begrenzt werden. die Dauer ist im Format [dd.]hh:mm:ss anzugeben.
Die Phasen sind durch ihre Positionsnummer sortiert. Neue Phasen erhalten automatisch die nächste freie Positionsnummer. Durch Ändern der Positionsnummer einer Phase, verschiebt man diese Phase innerhalb der
Folge. Die Bezeichnung der Phase sollte diese innerhalb der Prüfung eindeutig identifizieren.
Auch zu den einzelnen Phasen läßt sich jeweils eine Anzahl an Wiederholungen oder eine maximalen Dauer bestimmen.
Es gibt drei verschiedene Phasentypen:
Parallel In einer parallelen Phase werden alle Prüflinge quasi gleichzeitig geprüft. Kommandos an spezifischen oder gebündelten Anschlüssen werden jeweils für jeden Prüfling im einzelnen ausgeführt.
Seriell In einer seriellen Phase wird jeweils nur ein Prüfling geprüft. Demzufolge wird eine Folge von seriellen Phasen im ganzen für jeden Prüfling wiederholt.
Umgebung Eine Umgebungsphase hat sebst keine Phasensequenz. Stattdessen bündelt sie alle folgenden Phasen bis zur nächsten Umgebungsphase oder bis zum Ende der Prüfung zu einer Phasenfolge. Diese Folge wird gemäß der Wiederholungszahl bzw. der Dauer der Umgebungsphase entsprechend oft im ganzen wiederholt.
Bei Datenkanälen, die nicht jeden Wert speichern, werden die Messwerte innerhalb einer Phase gemäß der hier eingestellten Intervallgröße aggregiert.
Serielle und parallele Phasen wird eine Sequenz zugeordnet, die innerhalb der Phase ausgeführt wird. Mit der Eingabe eines neuen Phasennamens kann eine neue, leere Phase erzeugt werden. Die optionale Notsequenz wird ausgeführt, falls es innerhalb der Phase zu einer Sollwertverletzung kommt. Dabei beziehen sich die Sollwerte der Datenkanäle auf die eingestellte Toleranz.

In den weiteren Spalten der Phasentabelle werden die Umgebungsparameter gesetzt. Diese Parameter werden zu Beginn der jeweiligen Phase eingestellt. Spannung und Stromstärke werden am Hauptnetzteil aufgelegt. Temperatur und Feuchte werden am Hauptklimaschrank eingestellt. Dabei bestimmt die Einstellzeit die Zeit in Minuten, bis zu der das eingestellte Klima erreicht werden soll. Nach Erreichen der Zielwerte wird die Wartezeit eingehalten, bis die Phasensequenz begonnen wird. Ist das Kontrollkästchen Warten nicht gesetzt, wird die Sequenz sofort gestartet ohne auf die Klimaänderung zu warten. Die Bemerkung ist rein informativ.
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Zuletzt geändert am 20.04.2010 11:30 von Andreas Bär
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