Schnittstellen
Die Schnittstellen im PASwin-Projekt stellen die Funktionseinheiten zur Gerätesteuerung dar.

Schnittstelle Formular
Eine Schnittstelle wird duch ihren Namen eindeutig identifiziert. Die Klasse definiert den Funktionumfang der Schnittstelle. Bei der Anlage einer Schnittstelle werden die in der Treiberbibliothek vorhandenen Schnittstellenklassen angeboten. sobald die Schnittstellen in einem Prüfschritt verwendet wurde, kann die Klasse nicht mehr verändert werden. Je nach Art der Schnittstelle werden bis zu drei Anschlussarten angeboten.
Spezifisch
Spezifische Schnittstellen werden in der Prüfung für jeden Prüfling separate Geräteanschlüsse zugewiesen. In parallelen Phasen werden Kommandos an allen zugewiesenen Anschlüssen einzeln ausgeführt. In Sequentiellen Phasen wird nur der Anschluss des aktuellen Prüflings verwendet. CAN-Kanäle werden in der Regel mit spezifischer Anschlussart konfiguriert, da für jeder Prüfling einen eingener Bus besteht.
Allgemein
Schnittstellen mit allgemeiner Anschlussart werden nur einem Geräteanschluss zugewiesen, der für alle Prüflinge gilt. Demnach werden die Komandos nur einmalig an diesem Anschluss ausgeführt. Der Klimaaschrank ist das beste Beispiel für allgemeine Anschlussarten, da das eingestellte Klima für alle Prüflinge gilt.
Gebündelt
Bei gebündelter (multiplexed) Anschlussart wird zwischen dem Messgerät und dem Prüfling ein Sockelumschalter installiert. Dieser muss in der Konfiguration als Hauptgerät definiert sein. Demnach wird für solche Schnittstellen ein gemeinsamer Geräteanschluss verwendet. In parallelen Phasen wird zur Ausführung der Sockelumschalter auf jeden einzelnen Prüfling geschaltet und das Kommando ausgeführt. Zu Beginn einer sequentiellen Phasen wird der Sockelumschalter auf den aktuellen Prüfling geschaltet damit die anschließenden Kommandos sich auf diesen auswirken. Spannungsmesspunkte an den Prüflingen werden oft gebündelt angeschlossen. Die einzelen Prüflinge sind dabei über einen Sockelumschalter mit dem Messgeräten verbunden.
Einige Schnittstellen verwenden Symboldaten, um die Programmierung von Kommandos zu vereinfachen. Beispielsweise werden CANiX-Dateien für den CanBus Channel verwendet, in denen die Botschaften und Signale definiert sind. Der LinBus Channel verwendet entsprechende LINiX-Dateien. In den Symboldaten des RelayArrays können die Relays benennt und Relay-Gruppen gebildet werden. Beim Klick auf die Schaltfläche rechts öffnet sich ein Dialog zur Auswahl der Symboldatei für diese Schnittstelle. Gibt man in diesem Dialog einen Datei an, die nicht existiert, wird diese neu angelegt. Die ausgewählte Datei wird in dem Feld als Link angezeigt. Klickt man auf diesen Link, wird die Symboldatei geöffnet.