Der Name des Datenkanals muss eindeutig sein hinsichtlich aller Datenkanäle und -reihen in der Projektdatei. Als Datentyp stehen 64-Bit-Ganzzahl, Ganzzahl, Gleitkommazahl, und Boolscher Wert zur Auswahl. Für das Darstellungsformat des Datenkanals kann eine Zahlenformatzeichenfolge angegeben werden. Zu eingestellten Messgröße kann eine entsprechende Einheit ausgewählt werden. Die erfassten Messwerte werden ggf. in diese Einheit umgerechnet. Zusätzlich können die Werte mit einer Skalierungsfaktor und einem Offset skaliert werden, bevor sie gespeichert oder geprüft werden. Die gemessenen Werten können entweder temporär, vollständig oder reduziert gespeichert werden. Bei einer temporären Datenspeicherung wird lediglich der zuletzt erfasste Messwert im Arbeitsspeicher festhehalten, so dass dieser in nachfolgenden Kommandos z.B. durch den Calculator weiterverwendet werden kann. Bei reduzierter Datenspeicherung werden alle Messwerte eine Phasenintervalls zu einzelnen Aggregatswerten zusammengefasst. Zur Auswahl stehen Erster Wert, Letzter Wert, Minimum, Maximum, Mittelwert und Varianz. Eine vollständige Datenspeicherung beinhaltet die Messwerte jedes Zyklus.
In Phasen, denen eine bestimmte Toleranz zugeordnet ist, werden die erfassten Messwerte mit den hier eingetragenen Sollwerten verglichen. Liegt ein Messwert auerhalb der eingestellten Toleranzgrenzen Minimum und/oder Maximum, wird dies als Fehler protokolliert und behandelt. Zur Fehlerprotokollierung stehen folgende Optionen zur Auswahl:
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Vollständig |
Jede Sollwertverletzung wird im Protokoll eingetragen. |
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Differentiell |
Ein Protokolleintrag erfolgt nur, wenn die aufeinanderfolgenden Messwerte die Sollwertschwelle über- oder unterschreiten. |
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Aus |
Sollwertverletzungen werden nicht protokolliert. |
Das Feld Anz. Fehler gibt an, nach wievielen Fehlern die eingestellte Fehlerbehandlung ausgeführt wird:
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Ignorieren |
Die Fehlersequenz wird ausgeführt, sofern eine eingestellt ist, und anschließend die Prüfung fortgesetzt. |
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Ausschließen |
Der betreffenden Prüfling wird vom weiteren Verlauf der Prüfung ausgeschlossen und die Prüfung mit den restlichen Prüflingen fortgesetzt. Wurde der letzte Prüflinge ausgeschlossen, wird die Prüfung angehalten. |
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Anhalten |
Die Fehlersequenz wird ausgeführt, sofern eine eingestellt ist, und dann wird die Prüfung angehalten. |